Vorwort der Präsidentin

Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Freunde!

Auch wenn wir es gehofft haben, alles für eine Tagung in Präsenz mit persönlichen
Treffen vorbereitet und die entsprechenden Maßnahmen gesetzt haben, so ist
dennoch unser Leben und Arbeiten wie wir es aus der Zeit vor der Pandemie kannten,
noch immer nicht mit Sicherheit planbar.
Mögliche, nicht vorhersehbaren Änderungen bei Zusammenkünften und Reisen, die
bei einer Abhaltung einer Veranstaltung in Präsenz im September unsicher erscheinen
lassen, haben uns schweren Herzens zum Entschluss bewogen, wieder den Weg einer
virtuellen Veranstaltung für die Teilnehmer*innen zu wählen. Lediglich die Vorsitzenden,
eine kleine Gruppe geimpfter und getesteter Kollegen des Organisationskommittees,
werden in Präsenz im Billrothhaus vor Ort teilnehmen.
Es ist uns durchaus bewusst, dass gerade die persönliche Interaktion, das Gespräch
beim Kaffee und das – im wahrsten Sinn des Wortes – „Begreifen“ vorgestellter
Technologie im Rahmen der Industrieausstellung nicht durch einen Computerbildschirm
zu ersetzen sind. Wir sehen aber doch durchaus auch die Vorteile einer
virtuellen Veranstaltung. Diese ermöglicht es allen, unabhängig vom Aufenthalt und
möglichen Reisebeschränkungen an einer Fortbildung teilzunehmen. Diese hat
darüber hinaus den Vorteil, dass uns aufgezeichnete Vorträge und das damit
verbundene eLearning auch noch längere Zeit zur Verfügung stehen und unser
Fortbildungsangebot bereichern werden.
Dies ist insbesondere für diese Herbsttagung ausgewählten thematischen
Schwerpunkte von Bedeutung, von denen wir erwarten, dass sie noch lange als
Referenz für unsere Tätigkeit dienen werden. Vorgetragen von österreichischen und
internationalen Referent*innen liegt der Schwerpunkt einerseits auf der Bedeutung
der molekularen Diagnostik und der Involvierung der Patholog*innen bei Tumorerkrankungen
und dem Tumorboard, andererseits der ebenfalls mit der Entwicklung
der molekularen Diagnostik einhergehenden, rasanten Entwicklung der Pathologien
des Gastrointestinaltrakts.
Beginnend Donnerstag nachmittags widmet sich die Sitzung der molekularen
Tumordiagnostik und dem Tumorboard, wobei Freitag und Samstag sowohl
Tumorerkrankungen als auch des nicht-neoplastische Gastrointestinaltrakts unter
Berücksichtigung seltener Entitäten abgehandelt werden. Ergänzt und abgeschlossen
wird die Tagung wie immer durch interessante Fälle des Schnittseminars aus dem
Gastrointestinaltrakt.
Als international anerkannte Experten in ihrem Feld haben die Vortragenden und die
Vorsitzenden aktiv an der Gestaltung und damit dem Erfolg des Programms
mitgewirkt, wofür wir ihnen ganz herzlich danken möchten.
Es ist uns eine große Freude, Sie bei unserer virtuellen Herbsttagung 2021 der ÖGPath
/ IAP Austria willkommen zu heißen und sind uns sicher, dass Sie eine interessante
Zeit und angeregte Diskussionen erleben werden.
Besonderer Dank gilt auch Herrn Kollegen Nader für seine organisatorische
Unterstützung.

Mit kollegialen Grüßen,

a.o. Univ.-Prof. Dr. Renate Kain, PhD
Präsidentin der ÖGPath/IAP Austria

Dr. Nicolas Binder
Schriftführer der ÖGPath/IAP Austria

Univ.-Prof. Dr. M. Klimpfinger
Univ.-Doz. Dr. C. Langner
Prim. Univ.-Prof. Dr. R. Langer
Prim. Dr. A. Nader
(Wissenschaftliches und Organisationskomitee)

Univ.-Prof. Dr. Renate Kain, PhD
Präsidentin der ÖGPath/IAP Austria

Dr. Nicolas Binder
Schriftführer der ÖGPath/IAP Austria